Ausstattung der Abfallbehälter mit einem Chip (Transponder) 

Der Abfallwirtschaftsbetrieb Limburg-Weilburg führt in den Monaten August bis Dezember 2018 ein Identifikationssystem für alle Rest-, Bio- und Altpapierbehälter ein. Aus diesem Grund werden alle veranlagten Abfallbehälter mit einem elektronischen Chip sowie einem Etikett, auf dem Standort, Abfallart und Behältergröße vermerkt sind, ausgestattet. Mit der Ausstattung der Gefäße haben wir ein externes Unternehmen beauftragt.

Dieser Chip enthält lediglich eine Nummer, durch die der jeweilige Behälter unverwechselbar durch den Abfallwirtschaftsbetrieb identifiziert werden kann. Auf dem Chip sind keine Personen bezogenen oder andere weitere Daten gespeichert.

Die Einführung der Chips dient vor allem dazu, stets einen Überblick über den aktuellen Gefäßbestand zu erhalten sowie Daten über die tatsächliche Bereitstellung und Entleerung der einzelnen Abfallfraktionen zu gewinnen.

Nach Abschluss des Projekts werden künftig nur gechippte und veranlagte Behälter geleert.

Am derzeitigen Abfallgebührensystem und der Höhe der Gebühren ändert sich dadurch nichts. Auch nach Abschluss der Gefäßnachrüstung werden die Abfallgebühren für Haushalte wie bisher entsprechend der Personenzahl und Gefäßgröße erhoben. Die Häufigkeit der Bereitstellung von Gefäßen spielt ebenso wie der Grad der Befüllung keine Rolle bei der Gebührenerhebung.

Weitere Informationen zum Ablauf sowie der genaue Termin, an dem die Gefäße mit den Chips ausgestattet werden, werden den Grundstückseigentümern etwa 14 Tage vorher mitgeteilt.

Bei Fragen können sich Bürgerinnen und Bürger gerne telefonisch (06484 9172-002) oder per E-Mail (chip@awb-lm.de) an den AWB wenden.