Besuch der Schulklasse 4a der „Schule auf dem Falkenflug“ im Wassermuseum

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4a hatten Anfang März die Möglichkeit, zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Claudia Hackenbroch, Bürgermeister Dr. Frank Schmidt im Rathaus zu besuchen und anschließend, gemeinsam mit ihm, das Wassermuseum zu besichtigen.

„Was haben wir mit Wasser zu tun?“ war die erste Frage, die Bürgermeister Schmidt den Schülerinnen und Schülern stellte. Schnell kamen die ersten Antworten, wie „Lahn“ und natürlich „Selters Wasser“. 

Als die Kinder erfuhren, dass in der Zeit um 1900, Kinder in den Fabriken arbeiten mussten, die ungefähr so alt waren wie sie, waren sie sichtlich überrascht. Schmidt zeigte anhand von Bildern, wie damals noch Körbe mit Tonkrügen in Brunnen heruntergelassen wurden, um das Wasser abzufüllen. Dann wurde das Selters Mineralwasser, vom Bahnhof Löhnberg aus, in die ganze Welt verschickt.

Sehr verständlich erläuterte der Bürgermeister den Kindern ebenfalls die anderen Stationen des Wassermuseums, wie die Wasserversorgung von Löhnberg mit ihren Tiefbrunnen und Hochbehältern, die Pläne um 1900 zur Errichtung eines Kurbads in Obershausen, die z.T. einmaligen Fossilienfunde und den Naturraum an Lahn und Kallenbach mit den unterschiedlichen Tieren.

Jedes Kind hatte danach Zeit, sich die verschiedenen Stationen selbst anzuschauen und auch die neu angeschafften Audio-Stifte für das Diorama auszuprobieren. In diesem befinden sich Präparate von Tieren und Pflanzen aus der Zeit des Devons (vor 393 Mio. Jahren), so z.B. Tintenfische, Trilobiten, Korallen und Seelilien. Damals lag Löhnberg noch komplett unter Wasser. Die Haupträuber waren in der damaligen Zeit die Tintenfische, die auch als Präparate an der Decke des Wassermuseums hängen. Sie hatten eine Art Papageienschnabel und waren Allesfresser.

Im Anschluss zeigte Bürgermeister Schmidt den Kindern noch einen Film mit Landschafts- und Tieraufnahmen von Löhnberg, Niedershausen, Obershausen und Selters. 

Einige mutige Schüler hatten danach noch Fragen an Dr. Schmidt, wie z.B.: „Seit wann sind Sie Bürgermeister?“, „Wie lange ist eine Amtszeit?“, „Was sind Ihre Aufgaben als Bürgermeister?“, „Dürfen Sie alleine bestimmen, was in Löhnberg passiert?“ und noch einige mehr, die Bürgermeister Schmidt alle sehr verständlich und ausführlich beantwortete.

Die Kinder der Klasse 4a waren wirklich sehr interessiert und aufmerksam und wir freuen uns, wenn sie, durch den Besuch etwas lernen konnten.  

Wir laden auch die anderen Schulklassen recht herzlich ein, sich das Wassermuseum einmal anzuschauen.

 

Erläuterung der Kontinentalverschiebung an dem Touchscreen

 

Diorama und Präparate der Tintenfische (hängend)