Orkantief Friederike - Schäden in Löhnberg

Es wurden Mülltonnen umgeworfen, Vordächer abgefegt und Bäume entwurzelt. Auch auf dem Friedhof in Löhnberg kann man sehen, mit welcher Kraft Friederike zugeschlagen hat. Anhaltende Niederschläge haben die Böden aufgeweicht, so dass die Bäume wie auf einem Schwamm stehen. Aus diesem Grund wurden im Löhnberger Wald Bäume abgebrochen oder entwurzelt. Fast alle Waldwege waren durch abgebrochene Kronenteile oder umgestürzter Bäume unpassierbar.

Überhängende Bäume und abgebrochene  Äste stellen noch weiterhin eine Gefahr für jeden Waldbesucher dar. Daher sollte man den Wald die nächsten 14 Tage, zur eigenen Sicherheit, meiden.

Ebenso die Straße Löhnberg-Winkels und die Elbertalstraße, welche bis Freitagmittag gesperrt werden mussten. Selbst auf die B49 fielen 2 Eichen, die für einen 8 km langen Stau sorgten. Der Schwerpunkt der Schäden ist in der Luftlinie zwischen Löhnberg und Barig-Selbenhausen zu verzeichnen. Ganze Fichtenbestände sind Friederike zum Opfer gefallen.

Insgesamt wird der Windwurf und Windbruch in Löhnberg auf 3500 Festmeter, vorrangig Fichten, geschätzt. Die Firma Buchholz hat bereits mit den Aufräumarbeiten mit einem Harvester begonnen. Durch die anhaltend nasse Witterung ist das Rücken der Holzmassen derzeit jedoch noch nicht möglich.

Der durchschnittliche jährliche Einschlag beträgt ca. 5800 Festmeter, das zeigt, dass Friederike mit den 3500 Festmetern keine waldbedrohenden Schäden angerichtet hat.

Weilburg rechnet mit 3000, Beselich mit 6000 doch es gibt Reviere in Hessen mit über 30.000 Festmeter Windfall.